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A

Angebot LD

Was machen Logopäden?

LogopädInnen sind Fachleute für die Förderung der Kommunikationsfähigkeit.
Sie beraten Eltern und Lehrpersonen, führen Abklärungen / Diagnostik durch und machen Therapie bei Störungen der gesprochenen und geschriebenen Sprache (siehe auch Rubrik Angebote).
Eine wichtige Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrpersonen und anderen Fachkräften (SchulpsychologInnen, PsychomotoriktherapeutInnen, schulischen HeilpädagogInnen, heilpädagogischen FrüherzieherInnen, Ärzten u.v.m.).
In regelmässigen Teamsitzungen pflegen wir einen fachlichen Austausch und gewährleisten so einen qualitativ hochwertigen Therapiestandard.
Wir engagieren uns auch in unserem Berufsverband (www.zbl.ch).

 

Anmeldung LD

F

Falzflyer Logopädie LD

S

Sprachliche Auffälligkeiten LD

Aussprache: Einzelne Laute werden ersetzt (zum Beispiel sch durch sdurch gdurch kdurch ch), andere werden falsch oder nicht gebildet.

Grammatikerwerb: Die richtige Reihenfolge der Wörter im Satz stimmt nicht. Es entstehen unvollständige oder umgestellte Sätze. Mehrzahlformen, Artikel, Präpositionen und Fallformen sind oft falsch.

Wortschatz/Wortabruf: Der Wortschatz des Kindes ist nicht altersgemäss entwickelt und/oder die passenden Begriffe können nicht der Situation entsprechend abgerufen werden.

Sprachverständnis: Kinder mit Sprachverständnisstörungen fallen zu Hause oft nicht auf, weil sie sich Strategien angeeignet haben, um ihren Alltag bewältigen zu können. Das Verstehen von Fragen und das Befolgen von Aufforderungen in einer weniger vertrauten Umgebung und Situation fällt ihnen aber schwer und macht die Verständnisprobleme sichtbar.

Lesen und Schreiben: Lesen und Schreiben sind komplexe Leistungen. Kinder, deren Sprachentwicklung auffällig verlaufen ist, stossen auch hier oft an ihre Grenzen. Ihre Verarbeitungsprobleme im Sehen und Hören führen häufig zu Lese- und Schreibfehlern.  

Redeflussstörungen: Atemblockaden und Verkrampfungen führen unter anderem dazu, dass ein Kind stottert. Der Redefluss kann überhastet sein, die Aussprache wird dadurch oft undeutlich und verwaschen. Oft zerfällt die Satzgestalt.

Atmung und Stimme / Mundmotorik: Manche Kinder atmen ausschliesslich durch den Mund, was ihre Infektanfälligkeit erhöhen kann. Wenn ein Kind falsch schluckt, kann dies die Zahnstellung beeinflussen. Kinder mit heiserer Stimme sprechen oft viel und sehr laut. Dabei kommt es zu einer Überbeanspruchung der Stimmbänder.

Wahrnehmung: Zur Wahrnehmung gehören die Aufnahme, Weiterleitung und Verknüpfung von Reizen. Intakte Sinne (Gehör, Augen und Tastsinn) und gute Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistungen sind Voraussetzungen für eine gute Wahrnehmung und können auch die Sprachentwicklung beeinträchtigen.

T

Tätigkeitsbereiche der Logopädie LD

Wir wählen die weibliche Form, die männliche ist eingeschlossen.

Sprachstandserfassung: Nach den Herbstferien werden im Kindergarten bei allen Kindern des zweiten Kindergartenjahres die sprachlichen Fähigkeiten erfasst. In Absprache oder auf Wunsch der Kindergärtnerin oder der Eltern werden auch Kinder im ersten Jahr abgeklärt. Die Logopädin überprüft die Spontansprache, den Wortschatz, die Artikulation, die Merkfähigkeit von Lauten, Silben, Wörtern und Sätzen, den Satzbau, Vorläuferfertigkeiten des Schriftspracherwerbs und das Sprachverständnis.

Beratung der Eltern und Lehrpersonen: Bei leichteren Sprechstörungen arbeiten wir in punktuell stattfindenden Therapieeinheiten, einzeln oder in Gruppen, integrativ im Kindergarten/ Schule oder separativ im Logopädiezimmer. Wir beraten Eltern, indem sie ihre Kinder auch zu Hause sprachlich unterstützen können. Lehrpersonen bieten wir eine Standortbestimmung ihrer Schulklasse an oder unterstützen sie beim Einschätzen der sprachlichen Leistungen einzelner Kinder. Auf Wunsch von Lehrpersonen arbeiten wir auch integrativ. Dabei sind wir im Kindergarten/ Klassenzimmer tätig.

Therapie: Das Kind wird in seinen sprachlichen Fähigkeiten optimal gefördert. Unsere logopädische Therapie findet in der Regel als Einzeltherapie mit dem Kind statt. "Sprachliche Auffälligkeiten"

U

Umfrage reguläre Logo- und PMT-Lektionen LD 2025/26