Einzugsgebiet

  • Alle Gemeinden des Zweckverbandes der Schulgemeinden im Bezirk Andelfingen
  • Auf Anfrage: Kinder aus den Gemeinden Pfungen, Dättlikon, Neftenbach, Hettlingen, Dägerlen, Dinhard, Altikon, Ellikon a.d.Thur
  • Kinder aus weiteren umliegenden Gemeinden und Kantonen, wenn ein Platz frei ist

Antragsberechtigte Stellen

Schulpflegen, auf Antrag des SPD, nach Empfehlung von

  • Frühberatungsdiensten
  • Ärzten
  • Kinderkliniken
  • Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten
  • anderen heilpädagogischen Sonderschulen
  • In der Regel besuchen die Eltern mit ihrem Kind und evtl. einer Person, die das Kind bereits pädagogisch oder therapeutisch betreut hat, die Schule.
  • Die Eltern melden sich bei der Schulpflege mit dem Wunsch nach einer Einschulung an der HPS Humlikon.
  • Diese beauftragt den SPD mit einer Abklärung.
  • Der SPD stellt nach der Abklärung und nach einem Runden Tisch mit allen Beteiligten Antrag an die Schulpflege auf Integration oder Separation.
  • Die Schulpflege entscheidet über den Antrag und benachrichtigt alle Beteiligten per Protokollauszug.
  • Die HPS schickt den Eltern die Anmeldung.
  • Der Antrag auf Bewilligung der Sonderschulung und auf Kostengutsprache (ausgenommen bezirkseigene Kinder) bei der zuständigen Schulpflege erfolgt durch die Schulleitung der HPS Humlikon.
  • Die weitere Organisation liegt in der Verantwortung der HPS, bei Integrationen in Zusammenarbeit mit der Regelschule.

Der Schulbesuch ist für die Eltern der Schülerinnen und Schüler unentgeltlich.

Die Finanzierung des gesamten Schulbetriebs wird durch Gemeinde- und Kantonsbeiträge gewährleistet.

Die Aufteilung des finanziellen Aufwandes auf die Kostenträger erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen und der Vereinbarung des Zweckverbandes. Mit Schulgemeinden ausserhalb des Bezirks werden separate Verträge abgeschlossen

Für die Mittagsverpflegung wird der vom Kanton vorgegebene Elternbeitrag (aktuell Fr. 10.-) verlangt.

Für besondere Ausgaben verfügt die Schule über ein Spendenkonto

Ein- bis zweimal im Jahr findet ein Gesamt-Elternabend statt. Zusätzlich werden regelmässige Workshops für Eltern angeboten. Die weitere Elternarbeit obliegt in der Regel der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer und den Therapeutinnen und beinhaltet:

  • Elternkontakte, Kontakthefte
  • Elterngespräche
  • Jährliches Standortgespräch
  • Schulbesuche der Eltern
  • Erstellen des Schulberichts / Therapieberichts zuhanden der Eltern am Ende des Schuljahres

Das Elternhandbuch finden Sie hier

Pro Kind und Schuljahr findet mindestens eine interdisziplinäre Besprechung mit allen beteiligten Fachkräften statt. Im ersten Semester erstellen die Klassenlehrkraft und die Therapeutinnen für jedes Kind einen Förderplan. Am Ende jedes Schuljahres verfassen die Lehrkräfte und Therapeutinnen zudem einen Schul- und Therapiebericht zuhanden der Eltern. Bei speziellen Erziehungs- und Förderfragen steht der Schulpsychologische Beratungsdienst zur Verfügung.

Förderplanung und Schul- / Therapieberichte werden zu folgenden Bereichen erstellt:

  • Allgemeines Lernen
  • Spracherwerb und Begriffsbildung
  • Lesen und Schreiben
  • Mathematisches Lernen
  • Umgang mit Anforderungen
  • Kommunikation
  • Bewegung und Mobilität
  • Für sich selber sorgen
  • Umgang mit Menschen
  • Freizeit, Erholung und Gemeinschaft
  • Therapien

Die Schülerinnen und Schüler werden vom Schulbus und von Fahrerinnen und Fahrer mit Privatautos vom Wohnort zur Schule und wieder nach Hause gebracht. Um die Selbständigkeit zu üben, benützen grössere Kinder ganz oder teilweise öffentliche Verkehrsmittel. Einzelne Kinder kommen mit dem Moped oder mit dem Velo zur Schule.

  • Die medizinische Versorgung ist Sache der Eltern.
  • In Notfällen stehen uns der Schularzt sowie die Hausärztinnen und -ärzte der Umgebung zur Verfügung.
  • Medizinische Belange wie Eintrittsuntersuchungen und Impfkontrollen sind über den Schularzt möglich.
  • Den Therapeut/Innen steht ein Facharzt beratend zur Seite.
  • Die Schule übernimmt einmal jährlich die Kosten für eine zahnärztliche Untersuchung, sei es beim Schulzahnarzt oder beim Privatzahnarzt oder der Privatzahnärztin.
  • Regelmässig wird eine Veranstaltung zur Zahnprophylaxe organisiert.

Der Unterricht findet an fünf Tagen pro Woche statt. Der Mittwochnachmittag ist schulfrei. Die Unterrichtszeit beträgt je nach Stufe zwischen 30 und 37 Lektionen pro Woche. Dies gilt für alle Kinder im Schulalter, die sowohl psychisch wie physisch dazu in der Lage sind. Kinder in der Grundstufe können nach Absprache mit der Schulleitung eine Reduktion der Lektionen erhalten.

Schulzeiten Kindergarten und Unterstufe
Montag / Dienstag / Donnerstag08.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch und Freitag08.00 – 11.55 Uhr
Schulzeiten Mittelstufe
Montag / Dienstag / Donnerstag / Freitag08.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch08.00 – 11.55 Uhr

Schulzeiten Oberstufe und Werkklasse
Montag / Dienstag / Donnerstag / Freitag08.00 - 15.55 Uhr
Mittwoch08.00 – 11.55 Uhr

Therapiezeiten
Die Therapien finden in der Regel während den Schulzeiten statt

 

 

Den Ferienplan finden Sie hier

Berufsberatung:

Die Jugendlichen werden in der Regel mit 16 Jahren dem Berufsberater vorgestellt. Es ist wünschenswert, dass er die Schüler und Schülerinnen und die Eltern in der Phase der beruflichen Eingliederung begleitet.

Werkunterricht:

Schüler und Schülerinnen der Werkklasse werden als Vorbereitung für den Schulaustritt und zur Abklärung ihrer beruflichen Möglichkeiten in verschiedenen Werkfächern unterrichtet.

Arbeitseinsatz:

Schüler und Schülerinnen im letzten Schuljahr arbeiten an einem Tag pro Woche in einer Institution in der Region.

Schnupperlehren:

Eine oder mehrere Schnupperlehren / - wochen sollen dem Schüler und der Schülerin helfen, einen Platz im Berufs- und Erwachsenenleben zu finden. Diese Schnupperwochen sollten nach Möglichkeit während den Ferien abgehalten werden.

Ablauf Berufsvorbereitung:

Zu den Themen "Ablauf Berufsvorbereitung ­ Berufsfindung ­ Übertritt ins Berufsleben" können Sie sich auf der Seite Publikationen ein Übersichtsblatt mit den wichtigsten Punkten herunterladen.